Zu Gast auf der Fregatte Antares

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Die Fregatte „Antares“ überwacht seit rund vier Monaten das Raumgebiet rund um den Gasriesen Crusader, im Stantonsystem, dies im Rahmen der Operation „Whitenoise“. Dafür sind die Brücke, die Operationszentrale sowie der Leitstand rund um die Uhr besetzt. Auf der Brücke wechseln sich dafür drei Einsatzwachen ab. Die erste Einsatzwache, welche von Oberleutnant Johanna K. geleitet wird, hat heute Frühschicht.

Es ist ruhig geworden in den Längsgängen der Fregatte „Antares“. In der Nacht sind nur noch sehr wenige Soldaten im Schiff unterwegs. Kurz nach 3 Uhr morgens klingelt der Wecker vom Wachoffizier, Oberleutnant Johanna K. Als Wachoffizier ist sie für die sichere, nautische Führung des Schiffes zuständig.

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Nachtschicht auf der Brücke: Damit der natürliche Bio-Rhythmus der Crew nicht gestört wird, wird die Tages und Nachtzeitrotation der Erde beibehalten. Im 12 Stunden Rhythmus werden deshalb die meisten Lichter an Board gedimmt umso einen „Tag/Nachtzyklus“ zu simulieren (Quelle: BOFG-AK-PR)

Bevor sie ihren Dienst auf der Brücke antritt, holt sie sich die aktuellen Daten aus dem schiffstechnischen Leitstand und der Operationszentrale. „Dort bekomme ich unter anderem Informationen über die elektrische Kapazität, Einschränkungen in der Schiffsbetriebstechnik, Kontakte im Umkreis und unseren aktuellen Auftrag“, sagt sie. Gegen 3.30 Uhr trifft Johanna K. auf der Brücke ein. Dort herrscht fast vollkommene Dunkelheit. „Die Monitore und Anzeigen werden gedimmt, damit das Personal innerhalb der Brücke ebenfalls mit Ausschau halten kann. Die Gewöhnung des Auges würde zu lange dauern, wenn ich aus der Brücke in die Nock gehe.“ Ihr Weg führt sie direkt zum abzulösenden Wachoffizier zur Übergabe. „Dabei werden mir beispielsweise der aktuelle Kurs, die herrschenden Verschlusszustände, aber auch der Klarstand der Rettungsmittel übergeben.“

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Oberleutnant Johanna K. durchfliegt als Wachoffizier und Decksoffizier auf der Fregatte „Antares“ die tiefen des Weltraums (Quelle:BOFG-AK-PR)

Johanna K. lässt ihre Brückenwache antreten und erläutert die Vorhaben des bevorstehenden Dienstes. „Ich gebe meiner Wache das weiter, was ich im Leitstand und der Operationszentrale erfahren habe. Mir ist es wichtig, dass wir alle den gleichen Abholpunkt haben.“ Anschließend nehmen alle Soldaten zügig ihre Posten ein. Oberleutnant Johanna K. verschafft sich mit einem Blick in die digitale Navigationskarte einen Überblick über die aktuelle Position und die geplante Route. Mit einer leichten Kursänderung korrigiert sie die Fahrtrichtung und Route der Fregatte. Zur Verständigung wiederholt der Rudergänger den Befehl, der anschließend ins Schiffstagebuch eingetragen wird.

Jägerabwehr, Jägerabwehr“, befiehlt Oberleutnant zur See Johanna K. ihrer Seewache. Es ist 4.40 Uhr und einzelner anfliegender Kontakt nähert sich der Fregatte „Antares“. Fast geräuschlos rüsten sich die Soldaten mit Helm, Gehörschutz, Weste sowie Schießhandschuhen aus und begeben sich auf ihre Posten. „Warning I verlesen“, befiehlt der Wachoffizier“. Über die Lautsprecher und per Funk warnt die Fregatte den anfliegenden Jäger. „Warning I gelesen“, informiert ein Soldat. Nach und nach befiehlt sie das Verlesen der einzelnen Stufen. „Wir haben mehrere Eskalationsstufen“, erklärt Oberleutnant zur See Johanna K. Nach mehreren Kursänderungen und Warnungen, folgt das Speedboot den Warnungen und dreht ab. „Die Übung ist beendet“, informiert Oberleutnant Johanna K. ihre Wachgruppe. „Ich denke mir das Szenario selbst aus“, sagt sie. „Ab und zu werden auch Szenarien von der Operationszentrale eingespielt.“

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Zwei Offiziere studieren den aktuellen UEE Flottenintel und überprüfen diesen auf Notsignale oder Hilferufe.

Gegen 5 Uhr wird es langsam hell auf dem Schiff und der Duft frischer Brötchen verteilt sich auf der Brücke. Nach einer kleinen Stärkung beginnen die Marinesoldaten die Brücke aufzuklaren, wobei unter anderem die Nocken abgespult und die Fenster geputzt werden. Rund eine Stunde später werden die Daten für die nächste Einsatzwache ein letztes Mal aktualisiert. Dafür fasst der Navigationsgast die aktuellen Weltraumwetterverhältnisse auf einer großen Tafel zusammen. Gegen 7.30 Uhr ist der Wachdienst für die erste Einsatzwache beendet, an dem sich nahtlos der Tagesdienst anschließt. „Wir bereiten jetzt ein Orbitales Versorgungsmanöver mit dem Betriebsstofftransporter `Orions Hope` (Starfarer Klasse) vor.“ Als Decksoffizier ist sie für den sicheren Ablauf solcher Weltraum-Manöver zuständig. „Zu meinem Abschnitt gehören rund 20 Soldaten“, erklärt sie, während sie sich mit einem Helm, Weste und Schutzbrille ausrüstet. „Anschließend werde ich heute Nachmittag den Manöverbericht verfassen und hoffentlich noch etwas Zeit für Sport finden“, beschreibt sie ihren weiteren Tagesablauf, bis sie wieder gegen 3 Uhr morgens von ihrem Wecker zur nächsten Einsatzwache geweckt wird.

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